Von dem Fischer un syner Fru


 

zu Pfingsten am See

Ein Mann auf der Suche nach einer glücklichen Liebe
Oder
Einer, der nicht gelernt hat, „Nein“ zu sagen

Wir freuen uns Ihnen nach einigen Jahren an einem neuen Ort in der Nähe von Magdeburg – 50 Minuten oder besser gesagt 49,6 km entfernt – die Inszenierung des bekannten Kunstmärchens von Philipp Otto Runge in Zerben am See zu zeigen.

Je nachdem, ob sie mit ihrer Familie und den Freunden eine Radtour am Pfingstwochenende planen, ob sie mit dem Auto anreisen, oder mit der Eisenbahn vom nahegelegenen Bahnhof, (die Fahrzeit mit der Bahn vom Magdeburger Hauptbahnhof zur Haltestelle Güsen Busbahnhof beträgt 23 Minuten) in Erwägung ziehen oder gar eine Wanderung  durch die herrliche Elblandschafft machen wollen, erwartet sie dann in Zerben die „Fischerei Riedel“ mit Speis´ und Trank von 11.30 bis 16.00 Uhr und ab 18.00 Uhr mit ihrer theaterbegleitenden Gastronomie. Da gibt es kleines Gefischtes…Rollmops…Essen ohne Besteck…

Den Fischer Maxe alias Matthias Engel zieht es nach Zerben an einen ruhigen See. In der Stille der Natur unweit des Schlosses von Effi Briest in 39317 Elbe-Parey-Zerben am Ufer des Sees laden wir sie ein dem Fischer Maxe und dieser nah ans Wasser gebauten Liebesgeschichte zu folgen.

Matthias Engel wird an diesem frühsommerlichen Abend live musikalisch von dem Schlagzeuger Gören Eggert, Magdeburg/Erfurt begleitet.

Musikalisch thematisch hangelt sich der Abend an der „Winterreise“ von Franz Schubert mit den Texten von Wilhelm Müller entlang.

„Fremd bin ich eingezogen
Fremd zieh ich wieder aus
Der Mai war mir gewogen
Mit manchem Blumenstrauß
Das Mädchen sprach von Liebe…“

Sie werden den Fischer Maxe und die Ilsebill in verschiedenen Situationen erleben, denn allerlei „Strandgut“ spült der Lauf des Lebens an sein Ufer. Die Holzskulpturen, Puppen und Fische, geschnitzt von der Künstlerin Bärbel Haage, bebildern das Märchen von Philipp Otto Runge. Runge hatte das Märchen bei der Belagerung der Stadt Wolgast durch Kaiser Napoleon den dort lebenden Bewohnern abgelauscht, aufgeschrieben und an die Gebrüder Grimm für ihre Märchensammlung geschickt.

Freuen sie sich mit uns auf ein Pfingstwochenende im schönen Monat Mai.

Erlauben Sie uns zu dieser Veranstaltung folgende Hinweise:

Die Veranstaltung findet unter freiem Himmel auf leicht abschüssigem, zum See geneigten Gelände statt. Die Zuschauer sitzen auf Kissen des TadA[i] auf einer Wiese.

Am Tag vor der Veranstaltung entscheidet das TadA, ob das Gelände bespielt werden kann.

Sollte – z.B. nach tagelangem Dauerregen – das Gelände nicht bespielt werden können, erfolgt am Vorabend der Veranstaltung eine Absage per E-Mail. Die Kosten für die Eintrittskarten werden Ihnen dann erstattet[ii]. Bitte übermitteln Sie uns für diesen Fall bei der Kartenbestellung eine E-Mail-Adresse, die Sie auch am Pfingstwochenende erreicht, und eine Kontoverbindung für die Erstattung des Eintrittspreises.

Weitergehende Schadenersatzansprüche gibt es nicht.

Kann die Veranstaltung wie geplant stattfinden, erfolgt keine Benachrichtigung.

Die An- und Abreise organisieren Sie bitte selber. Der Theater an der Angel e.V. übernimmt keine Haftung für Schäden, die auf der An- und der Abreise entstehen. Für alle weiteren Haftungsansprüche ihrerseits stehen die Fischerei Riedel und der Theater an der Angel e.V. ein.

Auf soviel Kleingefischtes einen Fischergeist! Prost!

[i] Bitte keine Klappstühle o.ä. mitbringen – das schränkt sonst die Sicht auf die Bühne sehr ein. Ausnahmen gibt es nur für Geh- und Stehbehinderte, bei denen wir uns jedoch eine Platzierung vorbehalten.

[ii] Erstattung der Eintrittspreise über das Theater an der Angel – es sei denn, Sie haben bei einem externen Anbieter eine Eintrittskartenversicherung abgeschlossen.

Es spielen

Matthias Engel – Schauspiel mit Puppen
Gören Eggert – Musik
Ines Lacroix – Regie

Gastronomie: Fischereibetrieb R. Riedel

V.i.S.d.P.: Theater an der Angel e.V.
Figuren und Strandgut: Bärbel Haage
Premiere: 26. November 2000
Nach Phillip Otto Runge