Hennys erotisches Tierleben


 

Ein Mondscheinspaziergang durch den Zoo beleuchtet das tierische Liebesleben von Männchen und Weibchen in fremden Gehegen und heimischen Schlafzimmern.
Henny (Ines Lacroix) und Henny (Nadja Gröschner) begeben sich in Begleitung des Anglerfischs in den geheimnisvoll illuminierten Magdeburger Zoo und seine Geschichte.
Auf dem Weg durch den abendlichen Park begegnen ihnen brünstige Elefanten, schwule Flamingos, mackerhafte Schimpansen und geile Giraffinnen, deren Gebaren allzu menschlich scheint. Wie aber ist es mit dem menschlichen, speziell dem weiblichen Begehren?
Hennys erotisches Tierleben ist eine außergewöhnliche Theaterinszenierung, die grenzüberschreitend sowohl in den künstlerischen Mitteln als auch in der Umsetzung ist. Der Zoo wird zur mobilen Bühne, seine Naturkulisse zum Bühnenbild. Die Künstlerinnen agieren mit und unter den Zuschauern, eine Verknüpfung tierischen Liebeslebens mit Theaterszenen: z.B. mit der Männer verschlingenden Marylin Monroe, mit dem Zwitterwesen Orlando, mit der mit der Schrotflinte hantierenden Tanja Blixen aus Jenseits von Afrika oder mit Orpheus, der seine Eurydike ins Totenreich geleitet, die Geierwally auf des Berges Höhen mit ihrem Heinzl im Zwiegespräch über das Liebesleben der Menschen.
Grundlage des Stückes, das die Schriftstellerin Annett Gröschner gemeinsam mit den Darstellerinnen vor Ort entwickelt, sind intensive Recherchen zur Geschichte des Ortes, zum sexuellen Verhalten der Tiere und dem in der Kunst sublimierten Begehren der Menschen.

Es spielen

Nadja Gröschner und Ines Lacroix
Regie: Rosmarie Vogtenhuber / Co-Regie: Emil Roija
Veranstalter: Zoologischer Garten Magdeburg

Premiere: September 2017

Textfassung: Annett Gröschner

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